Zum zweiten Schwerpunkt neben der Kinderwunschbehandlung in meiner Ordination gehört der Ultraschall. Ultraschall ist ein bildgebendes Verfahren, welches nach heutigem Kenntnisstand keine Schäden bei Mutter oder Kind verursacht.

 

Im Rahmen der Schwangerenbetreuung und meiner Ultraschallqualifikation DEGUM Stufe I biete ich in meiner Ordination ein breites Spektrum an pränataldiagnostischen Untersuchungen an.

 

Ultraschall embryo

 

Pränatale Diagnostik – für die Gesundheit Ihres Kindes

Obwohl die meisten Kinder gesund zur Welt kommen, besteht bei Frauen jeden Alters ein Risiko von etwa 2–3 %, dass ihr Kind von einer schwerwiegenden körperlichen oder genetischen Auffälligkeit betroffen ist.

Viele dieser Veränderungen lassen sich jedoch bereits vorgeburtlich durch moderne Ultraschalluntersuchungen erkennen. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht es, gezielte weitere Untersuchungen oder Maßnahmen zu planen – und gibt in vielen Fällen auch beruhigende Gewissheit über die gesunde Entwicklung des Kindes.

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Hydrosonographie (HUS)

Die Hydrosonographie ist ein spezielles Ultraschallverfahren, das in der Gynäkologie zur detaillierten Beurteilung der Gebärmutterhöhle (Uterus) eingesetzt wird.

Dabei wird eine sterile Kochsalzlösung in die Gebärmutter eingebracht, um die inneren Strukturen besser sichtbar zu machen. Mithilfe der HUS können intrakavitäre Veränderungen wie zum Beispiel:

  • Endometriumhyperplasien (Verdickung der Gebärmutterschleimhaut)
  • Endometriumpolypen (gutartige Schleimhautwucherungen)
  • submuköse Myome (gutartige Muskelknoten, die in die Gebärmutterhöhle hineinragen)

präziser erkannt und beurteilt werden.

Dieses Verfahren ist minimalinvasiv, in der Regel gut verträglich und spielt eine wichtige Rolle bei der Abklärung von Beschwerden wie unregelmäßigen Blutungen, unerfülltem Kinderwunsch oder auffälligen Befunden im herkömmlichen Ultraschall.

 

 

Hysterosalpingo-Kontrastsonographie (HyCoSy)

Die Hysterosalpingo-Kontrastsonographie (HyCoSy) ist eine besonders schonende und strahlenfreie Methode, um die Gebärmutterhöhle (Uterus) sowie die Durchgängigkeit der Eileiter darzustellen.

Das Verfahren kommt unter anderem zum Einsatz bei:

  • der Darstellung von Uterusfehlbildungen (z. B. Septen)
  • der Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit, etwa bei Verdacht auf Verklebungen durch Entzündungen, Sterilität oder Endometriose
  • der Kontrolle des Erfolgs einer Tubensterilisation

Während der Untersuchung wird eine sterile Kontrastlösung über einen dünnen Katheter in die Gebärmutter eingebracht. Mithilfe der Ultraschallkontrolle lässt sich beobachten, ob die Flüssigkeit ungehindert durch die Eileiter fließt – ein Hinweis auf ihre Durchgängigkeit.

Die HyCoSy ist in der Regel gut verträglich und stellt eine moderne Alternative zur konventionellen Röntgendarstellung (HSG) dar – ganz ohne Strahlenbelastung.


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